VEREIN CHRISTLICHER

FEUERWEHRLEUTE

Rückblick MV vom 7.3.20

Am 7. März 20 fand die zweite Mitgliederversammlung des VCF statt. Nach einem Apéro mit Austausch und Kennenlernen startete die Mitglieder offiziell mit einem Lobpreis- und Anbetungsteil. Die Sachgeschäfte (Abnahme des Protokolls, Abnahme der Rechnung, Festsetzung des Mitgliederbeitrages, Ersatzwahl Revisor) gingen ohne grosse Diskussionen über die Bühne. Danach gab es einige Infos aus dem Verein: […]

Weiterlesen

WER WIR SIND

Als Angehörige einer Miliz-, Berufs- oder Werkfeuerwehr in der Schweiz wollen wir unseren Glauben an Jesus Christus leben und anderen davon erzählen. Wir sind in verschiedenen Kirchen und Gemeinden aktiv.

Im gemeinsamen Gebet unterstützen und ermutigen wir uns gegenseitig. Auch das Pflegen der Freundschaften kommt bei uns nicht zu kurz.

Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme. 

Zitat

 

Wo Jesus der Mittelpunkt ist, wird es weitergehen.

WAS WIR TUN

  • Gebetstreffen
  • Gemeinsame Aktivitäten
  • Sammlung von Feuerwehrmaterial fürs Ausland

Termine

Samstag, 5. September 2020
 
Samstag, 13. März 2021
VCF Familienanlass
 
VCF Mitgliederversammlung 

Erlebnisberichte

Erlebnisbericht Brand Mittel, Wohnhaus einer Familie

Es ist kurz nach Mitternacht, 00.40h am 26. September 2019. Mein Festnetzanschluss geht los und ich bin hellwach. Wenn um diese Zeit das Telefon ab geht, ist es der Feueralarm an die FW Eschlikon TG. Ich höre die Meldung ab und versuche gleichzeitig aus dem Pyjama in Hosen und Jacke zu schlüpfen. Brand Mittel in einem Wohnhaus im Dorf. Die Familie ist mir bekannt. Oh nein.

Ich renne los aus dem Haus und zum Depot. Es ist stockdunkel, weil die Strassenbeleuchtung schon aus ist. Ich bete still in Gedanken „Herr, lass es nicht schlimm sein, lass es falscher Alarm sein!“

In Windeseile sind wir in der Brandschutzkleidung und in unseren Fahrzeugen. Wir fahren los. Nur wenige Minuten sind vergangen, seit der Alarm raus ist. Was werden wir antreffen? Unterwegs mach ich meine Unterlagen bereit, die ich als Stabspersonal brauchen werde: mein Protokoll, Stift, meine Weste.

Ich überlege, wie viele Kinder dort zu der Familie gehören und merke, dass ich es nicht recht weiss.

„Herr, hilf, dass sie wach sind! Hilf, dass sie mindestens am Fenster stehen oder besser schon draussen sind!“

Wir kommen an, wir springen aus dem Transporter. Jeder hat seine Aufgabe. Ich suche den Einsatzleiter. Gut, er steht nahe beim Haus, das bedeutet, es kann noch nicht lichterloh brennen.

Der Einsatzleiter, unser Kommandant, begrüsst mich und gibt mir Rapport. Ich protokolliere seine Befehle und versuche zu erfassen, was er schon weiss und was alles schon gelaufen ist in den Momenten vor meinem Eintreffen. Dazwischen suchen meine Blicke immer wieder panisch nach Familienmitgliedern. Wo sind sie?

Der Kommandant beruhigt – sie sind alle draussen. Vater, Mutter und vier Kinder, zwei ältere und zwei jüngere. „Halleluja“, denke ich, „danke, Herr!“ und versuche weiter zu erfassen, was alles läuft. In der Waschküche oder im Keller brennt es. Ein Tumbler oder Waschmaschine, vielleicht mehr. Von aussen sehe ich nichts Genaues. Unsere AdF bemühen sich, den Rauch, der sich von dort überall im Haus verteilt, einzudämmen und das Feuer zu löschen.

Mit der Zeit wird es ruhiger und ich kann mich selber versichern, dass es der Familie gut geht. Sie sind in Folie eingewickelt, in einem unserer Transporter, werden betreut. Sie überlegen, wo sie für die Nacht hinkönnten.

Nach einer Stunde gibt es Entwarnung, alles gelöscht, die Aufräumarbeiten beginnen. Im Gespräch mit der Familie und den AdFs an der Front erschliesst sich mir das Wunder dieses Einsatzes.

Die Familie war zu Bett gegangen. Der Tumbler lief. Dann begann es zu brennen. Der Rauch verteilte sich von der Waschküche hoch durch den Wäscheabwurf im ganzen Haus, speziell in die Schlafzimmer. Nicht auszudenken, wie schnell die schlafende Familie das Giftgas eingeatmet hätte! Aber es kam anders. Durch den Brand oder auslaufendes Wasser aus dem Tumbler gab es einen Kurzschluss. Dieser Kurzschluss löste bei der Einbruchalarmanlage des Hauses den Alarm aus, der wiederum den Vater weckte. Als er nachschauen ging, ob sich ein Einbrecher im Haus befand, erkannte er das Feuer und konnte Alarm schlagen und die Familie wecken.

Ich habe schon viel gehört und erlebt und manchmal, wenn es mehrere „Zufälle“ braucht (Kurzschluss, Einbruchalarm), damit eine sechsköpfige Familie rechtzeitig aus dem Haus kommt, dann hab ich gelernt „danke“ zu sagen. „Danke, lieber guter Vater, dass du diese Familie beschützt hast!“

Gerne komm ich so morgens um 3.00 Uhr nach Hause und mein Herz jubelt. Es hätte so anders enden können.

FOTOGALERIE

TRETE MIT UNS IN KONTAKT

      Kontoangaben: 

      IBAN:CH41 8080 8008 9618 0705 6 

      Adresse: Verein Christlicher Feuerwehrleute, Allmenstrasse 2, 8608 Bubikon